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Verbraucherzentrale sieht Risiko bei Live-Auktionen

Die aktuell aus dem Boden schießenden Portale für Live-Auktionen sind der Verbraucherzentrale aufgefallen. Nach einer Untersuchung warnt nun der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vor diesen Angeboten. (Andreas Link, 09.02.2010)
 
Verbraucherzentrale warnt vor Live-Auktionen
 
Verbraucherzentrale warnt vor Live-Auktionen [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor Live-Auktionen bei Anbietern wie Swoopo, Idasworld, Hammerdeal oder Vipauktion. Diese seien mehr mit einem Glücksspiel zu vergleichen und für den Kunden mit einem hohen Verlustrisiko gekoppelt. Swoopo versteigert monatlich 10.000 Produkte und hat derzeit 2,5 Millionen Nutzer, so die Verbraucherzentrale.

Anders als bei klassischen Auktionen, wird bei diesen Auktionen Geld für ein Gebot verlangt. Die Preise liegen zwischen 20 und 50 Cent. Hinzu kommt die meist sehr kurze Laufzeit der Artikel, die oft schon nach wenigen Stunden beendet werden. Jedes neue Gebot zieht das Ende der Laufzeit um ein paar Sekunden hinaus.

Die Verbraucherzentrale stellt bei einer Untersuchung fest, dass die Anbieter darauf abziele, dass der Kunde möglichst viele Gebote abgibt. Hier soll es dazu gekommen sein, dass Kosten von bis zu 250 Euro alleine für das Bieten anfallen und man den Artikel am Ende doch nicht als Meistbietender bekommt.

Bei Dealstreet stellten die Verbraucherzentrale indessen Unregelmäßigkeiten fest: So sei jedes dritte Gebot einer beobachteten Auktion immer an den gleichen Bieter gegangen. Ein anderer Bieter habe für einen Bieteinsatz von 82,80 Euro Artikel im Wert von 2.238,70 Euro erworben.
 
 
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